Bild: Kunstgewerbemuseum Berlin

Gedanken zum Kunstgewerbe. Bei einer Austellungseröffnung im Kunstgewerbemuseum Berlin.

Drei Fragen und eine Erkenntnis. Zu Beginn 4 Eröffnungsreden zur Ausstellung „Beautiful Mind. Ein Schmuckstück für Cranach“ im Kunstgewerbemuseum Berlin. Die Rede von Manon Bursian war inhaltlich so brillant wie in der Darbietung grausam schlecht. Sie sprach leise, schnell, ohne jegliche Emotion und ohne auch nur einmal die so aussagekräftigen Schwingungen einer Stimme zu bemühen.

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Gallery Weekend Berlin 2016

Gallery Weekend Berlin 2016 und die Frage: Was eigentlich ist Kunst?

Kunst im Überfluss erleben. Mich inspirieren lassen von anstaunenswerten Objekten. So ein klein wenig mitreden können mit den Wissenden, den Kunst-Kennern, den Sammlern. Gefeierte und noch unbekannte Künstler ganz nah erleben und die so kunstvoll geschwängerte Luft um sie herum einatmen. Neue Ideen für die Gestaltung meines Salons finden…. All das und natürlich noch mehr

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Foto Daggi Binder, maizucker design

Bohème Sauvage: Die Verzweiflung im Gewand der Sündhaften

Verstörende Begegnung Beunruhigt sitze ich an einem der kleinen, blanken, dicht gedrängten Tische im Kaffeehaus Grosz am Kurfürstendamm. Die Bohème Sauvage der vergangenen Nacht will mich einfach nicht in die heutige Zeit entlassen, geistert in mir herum. Das mittlerweile verwischte Make Up der letzten Stunden noch im Gesicht registriere ich beiläufig die Damen und Herren

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Manchmal reicht ein grüner Pfeil. Und man weiß, wo es lang geht.

Lernen, mit Worten Bilder zu malen.

Gefeiert wird der Umzug in die neuen Geschäftsräume text: van Laak, es ist spät im November. Bereits beim Eintreten begrüßt mich Roger Kutschki mit den Worten „Hallo und Willkommen, wir kennen uns.“ Ich bin irritiert, ich kenne ihn höchsten aus Nebensätzen meiner Unterhaltungen mit Petra van Laak. Meine ersten literarischen Ergüsse Es ist mir immer

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Schauspieler des Burgtheater, Bilder einer Ausstellung

Burgtheater / Innenleben. Jim Rakete. Berliner Gesellschaft.

Seit ich nicht mehr in den schönen Luxushotels arbeite, lese ich eher selten die bunte Presse und nur gelegentlich ist Zeit für die letzte Seite der Berliner Morgenpost. Doch hätte es mir am heutigen Abend bei der Zuordnung der Namen und Personen in jedem Fall geholfen. Und es ist ein fürwahr sehenswertes Schauspiel, dass der

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„Ich Dylan Ich“ – Eine Lesung im Literarischen Salon

Ein winzig kleines Kino, überall roter Samt, Kerzenlicht, Kinositze und weitere Stühle, wie erwartet der Lesetisch, Rosen in einer Vase auf dem abgedeckten Flügel. Und hier ein Literarischer Salon? Für ein erotisches Buch? Ein Glas Weißweinschorle erbitte ich mir an der Bar, in der vorgelagerten Z-Bar. Der junge Mann ganz in schwarz schaut kritisch. „Du hast

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Vaudeville Variety, Show im TIPI am Kanzleramt

„Gott sieht uns so gern lachen, auch wenn unser Herz weint. So lasst uns das Glas erheben auf das Glück, die Liebe und das Leben.“ Worte, gesprochen von der zierlichen Sharon Brauner, bevor eines ihrer jiddischen Liebeslieder über unsere Köpfe hinwegfliegt. Zart, heftig. Ja, sehnsüchtig auch. Zu gern erhebe ich mein Glas mit dem leise dahinperlenden

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Bild Daniel Pasche

Ein Engel werden.

Gut, ich gestehe es: ich gehe ungern auf Benefizveranstaltungen.  Ja, man bekommt fast immer eine tolle Leistung geboten, aber müsste man es bezahlen, so wäre man zu den meisten Events doch nicht wirklich gegangen. Ein „Nein, danke“ hingegen provoziert ungläubiges Kopfschütteln. Die vom Geladenen erwartete Gegenleistung ist oft eine etwas erzwungene. Ich gebe lieber aus

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Bild Kleine Nachtrevue

Kleine Nachtrevue. Sich verlieren im Vergessen.

Es ist Winter geworden in Berlin. Die Feste, die wir den vergangenen Sommer so hemmungslos feierten, nur noch schöne Erinnerung. Routine und Langeweile suchten sich fast ohne Gegenwehr ihren Raum. Und dennoch blieb da ein Aufbäumen ganz tief im Inneren und so träumten wir uns in ein Berlin der 30iger Jahre, eine Stadt der unbekümmerten

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Schaufenster Atelier Klaus Dupunt

Schaufenster. Ein Bummel durch das weihnachtliche Berlin

Auf der Suche nach den mich täglich begleitenden und umhüllenden Dingen ist ein sofortiges, unsichtbares Band zwischen mir und dem angebotenen Objekt unabdingbar. Liebe auf den zweiten Blick? Nahezu ausgeschlossen. Folglich betrete ich ein Ladengeschäft nur dann, wenn die im Schaufenster dargestellte Szenerie mir einen solchen Liebesrausch auch verspricht. Doch die Fantasie der Ladeninhaber oder

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