Meine Lippen, ein sanfter Kuss

„Kuss“ = Substantiv, „küssen“ = Lebensmotto

Um es vorweg zu nehmen: Ich spreche vom Besuch des Sommerfestes des Bröhan Museum mit meinem besonderen Augenmerk auf der Ausstellung „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“. Unbedingt sehenswert. Meine Freundin Eva war an meiner Seite. Das Publikum … kein Kuss. Nirgends. Es ist ein bildungsnahes, kunstorientiertes Publikum, das kann man sehen und fühlen. So

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Heimlicher Blick

Sexpositivpartys versus Möchtegern

Sexpositivpartys in Berlin. Das klingt für mich wie Sojalatte mit Stevia. Irgendwie unromantisch neu und gesund und vor allem nicht genussvoll. Ich habe mir auch den passenden Bericht auf rbbonline dazu angehört und meine Abneigung gegen diese offen beliebige Normalität wuchs. „Probiere doch mal was altbekanntes, geh in einen Swingerclub“ meinte ein Freund, dem ich

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Salon Moon. Farbenfrohe Bilder treffen auf Klassik

Salon Moon. Das gelungene Erwachen einer Tradition

Der Salon Moon in der Gründerzeitwohnung am Olivaer Platz ist befreit von jedem alten Staub. Riesige farbenfrohe Bilder an den Wänden, Fotos von Moon Suk, ihrer Arbeit, ihrer Familie. Im Flur die verrückte Hutsammlung von Moon. Im Arbeitszimmer alte, hohe Bücherregale, unter den Schätzen zwei schöne Brockhaus Enzyklopädien. Im hellen Salon stehen 4 Stuhlreihen vor

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Voll war es in der Gallery Central zur schönen Show "Lokalrunde"

Die Show „Lokalrunde“, weil Seide und Walkloden eben doch zusammenpassen

Zwei Stunden vor dem ausgewiesenen Beginn der Show „Lokalrunde“ saß ich gemütlich auf Eva’s Sofa in Friedrichshain und unterstütze kritisch ihre Suche nach einem passenden Kleid. Ein passendes Vorbereitungsgetränk wurde mir serviert: Obstwein aus Mirabelle und Kirsche. Ich konnte kein anderes Kleid mehr wählen, ich trug bereits eines in sehr kurz aber hochgeschlossen und mit

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Eine schöne Art, sein Geld auszugeben: eine Buchpatenschaft bei der Staatsbibliothek zu Berlin.

Gepflegter Umgang zum Jahresempfang der Staatsbibliothek

Wenn die Staatsbibliothek zu Berlin einlädt …. … dann folgt ein große Zahl an klugen, aufmerksamen, geistvollen und bekannten Köpfen diesem Ruf. Wenn diese Einladung zusätzlich ausgesprochen wird vom Vorstand der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V., dann darf ich die Beschreibung „gesellschaftlich aufgeschlossen“ ergänzen. Der Altersdurchschnitt war recht hoch und dieser Umstand beeinflusste den

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Der Bilderrausch der Weihnachtsausstellung im Löwenpalais

Ein reizvoller Bilderrausch und dazwischen ein Kippenberger, Löwenpalais im Grunewald

Hinein, ins Löwenpalais – hintenrum Für das herrliche Löwenpalais gibt es keinen mondänen Vordereingang, man benutzt ganz schlicht das schmale, hohe Seitentor und folgt dem gepflasterten Weg links vorbei am hellgelb gestrichenen Prachtbau, quert den asiatisch anmutenden Garten, steigt die wenigen Stufen empor und betritt durch die Hintertür direkt einen kleinen Salon. Auf den eng

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Sommer in Berlin. Lietzensee.

Sommer in Berlin. Schmerzhafte Erinnerungen.

Berlin zeigt sich jetzt von seiner kalten Seite. Regen, Dunkel, Grau, offenbart ohne sein schmeichelndes Grün noch ungeschminkter seine traurigen Seiten. Dazwischen all das Geblinker der meist so unschönen Weihnachtsdekorationen. Es ist Zeit, sich an den eben vergangenen Sommer zu erinnern. Ein Sommer, der so oft so weh tat. Mit den Orten halte ich es

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Foto: c by f L y. 
Sex Sells. Man sollte das mal hinterfragen.

„Sex Sells … oops … Art Sells“ Eine Ausstellung.

Raumhoch dominiert eine Rastergrafik in dem aussagekräftigen Spektrum von Weiß nach Schwarz die kleine Galerie. Angedeutet nur kann man in den Bildpunkten die Konturen eines menschlichen Körpers erkennen. „Schauen Sie mal durch Ihre Handykamera!“ lese ich auf dem kleinen Zettel unter der Arbeit. Gut, denke ich noch, Kunst mit Interaktion. Der Blick durch die Kamera lässt mich

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Foto: c by f L y
Birken und Felsen auf dem Weg von Ostrov nach Tisa.

Berlin – Ostrov. In mir eine Veränderung.

Es war mal wieder an der Zeit, Berlin den Rücken zu kehren und die Stadt mit ihrem Herbstgrau und den sich ausbreitenden lauten Touristenströmen allein zu lassen. Die Geisterbahn fahrenden Gedanken nahmen auch gerade etwas überhand, so ließ ich auch sie daheim. Ich entschloss mich zu einer Reise an einen schönen Ort und in passender

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